Forschung und Berichte
EU-Reform der technischen Fahrzeugüberwachung: Stand im November 2026 und mögliche Folgen für Werkstätten und Händler
EU-Reform der technischen Fahrzeugprüfung im November 2026: Was Kommission, Rat und Parlament vorschlagen und was das für Werkstätten und Händler heißt.

Das Wichtigste in Kürze
- Anfang November 2026 wird über die Reform weiterhin verhandelt. Weder der Vorschlag der Kommission noch die Positionen von Rat und Parlament sind beschlossenes Recht. Der abschließende Trilog wird am 2. Dezember 2026 erwartet; das ist kein Datum, ab dem neue Pflichten gelten würden.
- Die Europäische Kommission schlägt jährliche technische Prüfungen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge vor, die älter als zehn Jahre sind. In die Kapazitätsplanung der Werkstatt gehört das vorerst nur als Szenario.
- Die Kommission will die Prüfungen auf Elektroautos, elektronische Sicherheitssysteme einschließlich Softwareintegrität und fortgeschrittene Emissionsmessung ausweiten. Der Rat unterstützt die Messung der Partikelanzahl und von NOx, aber mit schrittweiser Einführung.
- Am meisten wird über die Erfassung des Kilometerstands verhandelt. Der Rat will sie verpflichtend durch autorisierte Werkstätten, das Parlament bei jeder Reparatur, die länger als eine Stunde dauert. Nach dem Trilog im Oktober blieb diese Frage offen.
- Für Werkstätten und Händler lohnt es sich schon jetzt, die Vorbereitung auf die Prüfung als eigenen Auftrag zu führen, Diagnose und Reparatur zu trennen und den Kilometerstand mit Datum und Auftragsbezug zu erfassen. Diese Schritte sind sinnvoll, wie auch immer der endgültige Wortlaut ausfällt.
Die regelmäßige technische Prüfung beeinflusst die Aufbereitung von Gebrauchtwagen für den Verkauf, die Reparaturplanung und die Arbeit der Serviceannahme. Die EU-Reform der technischen Fahrzeugüberwachung soll den Prüfrahmen an Elektronik, Elektroantrieb und neue Methoden der Emissionsmessung anpassen. Der Werkstatt kann sie andere Diagnoseanforderungen und mehr Arbeit mit Fahrzeugdaten bringen. Beim Händler kann sie die Aufbereitung und Dokumentation der Bestandsfahrzeuge verändern. Die betriebliche Vorbereitung ist aber von Pflichten zu trennen, über deren endgültige Form noch verhandelt wird.
EU-Reform der technischen Fahrzeugüberwachung: was im November 2026 beschlossen ist
Die Europäische Kommission hat ihren Vorschlag am 24. April 2025 vorgestellt. Der Rat hat anschließend eine allgemeine Ausrichtung angenommen. Das Europäische Parlament hat im Verfahren 2025/0097(COD) am 21. Mai 2026 sein Verhandlungsmandat bestätigt. Es handelt sich um Positionen für die Verhandlungen zwischen den Institutionen, nicht um den endgültigen Wortlaut der Vorschrift.
Im Trilog suchen Vertreter von Parlament, Rat und Kommission einen gemeinsamen Text. Laut Agence Europe blieb nach der Sitzung am 20. Oktober 2026 die Erfassung des Kilometerstands offen. Die irische Ratspräsidentschaft erwartet den abschließenden Trilog am 2. Dezember 2026.
Für Werkstätten und Autohäuser entsteht aus den Verhandlungspositionen bisher keine neue Pflicht. Bei der Terminvergabe an Kunden, der Kalkulation der Fahrzeugaufbereitung und der Beurteilung der Gültigkeit einer Prüfung gelten weiterhin die Regeln des jeweiligen Staates.
Schon jetzt ist es aber sinnvoll, die Auftragsführung zu vereinheitlichen. In Omnetic führt das Modul Workshop den Werkstattauftrag vom Angebot über die Fahrzeugannahme, die Teile und die Planung bis zur Rechnung. Positionen lassen sich auf Kunde, Garantie und Versicherung aufteilen. Die Vorbereitung auf die Prüfung und die anschließenden Reparaturen laufen so in einem Arbeitsablauf, und Daten werden nirgends abgetippt.
Welche neuen Regeln für die technische Fahrzeugprüfung verhandelt werden
Jeder Teil der Reform wirkt sich an einer anderen Stelle im Betrieb aus. Die Prüfhäufigkeit ändert die Zahl der Besuche. Der Prüfumfang ändert die Anforderungen an die Diagnose. Die Erfassung des Kilometerstands bringt Arbeit in der Annahme.
| Bereich | Wer die Änderung vorschlägt und wie ihr Stand ist | Mögliche Auswirkung auf Werkstatt und Autohaus |
|---|---|---|
| Jährliche Prüfung älterer Fahrzeuge | Die Kommission schlägt ein jährliches Intervall für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge vor, die älter als zehn Jahre sind. Das ist ein Vorschlag, keine geltende gemeinsame Pflicht. | Mehr Aufträge zur Vorbereitung auf die Prüfung dort, wo heute ein längeres Intervall gilt, falls der Vorschlag in die endgültige Vorschrift gelangt. |
| Elektroautos | Die Kommission schlägt vor, den Prüfrahmen auf Elektroautos auszuweiten. Der endgültige Umfang wird verhandelt. | Größeres Gewicht auf sicherem Arbeiten am Elektroantrieb, Diagnose und Schulung. |
| Elektronische Sicherheitssysteme | Die Kommission schlägt Prüfungen elektronischer Systeme einschließlich der Integrität sicherheits- und emissionsrelevanter Software vor. | Die Fahrzeugvorbereitung wird neben mechanischen Mängeln auch elektronische Fehler und ihre Ursachen behandeln. |
| Partikelanzahl und NOx | Die Kommission schlägt fortgeschrittene Emissionsmethoden für ultrafeine Partikel und NOx vor. Der Rat unterstützt die Messung der Partikelanzahl und von NOx mit schrittweiser Einführung nach Durchführungsrechtsakten, die Methoden und Umfang präzisieren. | Ausstattung für die amtliche Messung ist von der Diagnose zu unterscheiden, die die Fehlerursache sucht. |
| Erfassung des Kilometerstands nach dem Rat | Die allgemeine Ausrichtung des Rats sieht verpflichtende Einträge bei Reparatur und Wartung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen der Klassen M1 und N1 in autorisierten Werkstätten vor. Weitere Anbieter kann der Mitgliedstaat einbeziehen. | Ein zusätzlicher Schritt in der Serviceannahme und bei der Datenweitergabe. Freie Werkstätten betrifft es je nach Entscheidung des Staates. |
| Erfassung des Kilometerstands nach dem Parlament | Das Mandat des Parlaments schlägt die Erfassung des Kilometerstands von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bei Reparaturen vor, die länger als eine Stunde dauern. Es handelt sich um eine Verhandlungsposition. | Die Pflicht wäre an die Reparaturdauer gebunden, nicht an die Art der Werkstatt. Die endgültige Regel bleibt Gegenstand der Verhandlungen. |
Eine jährliche Prüfung bedeutet nicht denselben Zuwachs an Reparaturen
Der Vorschlag der Kommission zu jährlichen Prüfungen älterer Fahrzeuge ist für die Kapazitätsplanung die sichtbarste Änderung. In den Werkstätten betrifft das gängige Fahrzeuge. Ein Volkswagen Golf VII 1.6 TDI (77 kW) der Baujahre 2013–2014, ein Škoda Octavia der dritten Generation aus den ersten Produktionsjahren (ab November 2012) und ein Renault Clio IV mit dem Motor dCi 90 aus den ersten Produktionsjahren (vorgestellt 2012) sind 2026 älter als zehn Jahre. Nach dem Vorschlag der Kommission müssten sie jedes Jahr zur Prüfung.
Die Werkstatt muss aber drei Positionen unterscheiden: die Vorbereitung auf die Prüfung, die technische Prüfung selbst und die Reparatur festgestellter Mängel. Häufigere Prüfungen können die Zahl der Besuche erhöhen. Den Umfang bezahlter Reparaturen bestimmt aber der Fahrzeugzustand. Ein erwartetes Umsatzwachstum gehört daher vorerst nicht als sichere Folge der Reform ins Budget. Es lohnt sich, Aufträge für Vorbereitung, Diagnose und anschließende Reparaturen getrennt zu verfolgen. So zeigt sich, wie viel Arbeit die Prüfungen tatsächlich in die Werkstatt bringen.
Die Emissionsmessung wird eine andere Diagnosevorbereitung erfordern
Die Kommission richtet die neuen Methoden auf Fahrzeuge mit hohen Emissionen aus, einschließlich manipulierter Fahrzeuge. Der Rat unterstützt die Messung der Partikelanzahl und von NOx, rechnet aber mit schrittweiser Einführung und einer Präzisierung von Methoden und Umfang. Bei älteren Dieseln wie dem Golf 1.6 TDI oder dem Clio dCi 90 trifft so das Fahrzeugalter auf einen strengeren Blick auf die Emissionen.
Für die Werkstatt ist der Unterschied zwischen einem nicht bestandenen Ergebnis und der Ursachenbestimmung entscheidend. Das Messergebnis sagt nicht, welches Teil zu tauschen ist. Der Werkstattauftrag sollte daher Diagnoseablauf, festgestellte Ursache, freigegebene Reparatur und Endkontrolle enthalten. Der Austausch eines teuren Bauteils ohne Ursachenbestimmung erhöht das Risiko eines erneuten Besuchs und eines Streits mit dem Kunden.
Wann die neuen Regeln gelten könnten
Ein gemeinsames Datum für den Beginn neuer Pflichten lässt sich noch nicht nennen. Der Trilog im Dezember ist ein Termin politischer Verhandlungen. Den Rechtsrahmen und die Umsetzungsfristen in den Staaten legt erst die endgültige Vorschrift fest.
Für Investitionen lohnt es sich, die Vorbereitung danach aufzuteilen, was auch ohne Annahme der Reform einen Wert hat:
| Was schon jetzt vorbereiten | Womit auf die endgültigen Anforderungen warten |
|---|---|
| Einheitliche Fahrzeugannahme und belastbare Dokumentation des Zustands | Kauf eines Geräts nur wegen einer erwarteten neuen Pflicht |
| Erfassung des Kilometerstands mit Datum und Auftragsbezug | Technische Anbindung an eine künftige verpflichtende Übermittlung des Kilometerstands |
| Schulungen nach den Fahrzeugen, die die Werkstatt tatsächlich annimmt | Kapazitätsänderung, die nur auf der Erwartung jährlicher Prüfungen beruht |
| Trennung von Diagnose, Reparatur und Endkontrolle im Auftrag | Zusage an Kunden, dass eine neue europäische Regel das nationale Verfahren ersetzt |
Beim grenzüberschreitenden Ankauf wird vorerst mit den aktuellen Regeln gerechnet. Die Gültigkeit einer ausländischen Prüfung und die Anforderungen des Zielmarkts gehören daher wie bisher in die Geschäftsvorbereitung.
Was Kfz-Werkstätten bei Annahme, Diagnose und Planung ändern sollten
Die Vorbereitung auf die technische Prüfung sollte als eigenständig abgegrenzte Leistung angeboten werden. So führen sie auch Händlerwerkstätten. In Tschechien etwa bietet Emil Frey sie mit einem Umfang an, der Beleuchtung, Fahrwerk, Lenkung, Reifen, Flüssigkeitsverluste und Abgasanlage umfasst. Der Kunde erhält einen Prüfumfang und ein Reparaturangebot, kein vages Versprechen, dass das Fahrzeug „durchkommt“. Aus dem Auftrag muss hervorgehen, was die Werkstatt festgestellt hat, was der Kunde freigegeben hat und welche Arbeiten nicht ausgeführt wurden.
Den mechanischen Teil bewältigen die meisten Werkstätten routinemäßig. Der elektronische Teil erfordert Diagnose und einen Mechaniker, der Fehler richtig deuten kann. Das Löschen von Fehlercodes ist keine Reparatur.
Wie der Ablauf bei gängigen Fahrzeugen aussieht
Die folgenden Modellsituationen zeigen Auftragsarten, keine typischen Mängel der genannten Modelle.
| Modellsituation | Vorgehen der Werkstatt | Was der Serviceleiter braucht |
|---|---|---|
| Volkswagen Golf VII zur Vorbereitung auf die Prüfung angenommen | Eingangsprüfung vom Reparaturangebot trennen und die Freigabe des Kunden festhalten. | Umfang der Vorbereitung, anschließende Arbeit und benötigte Teile sehen. |
| Škoda Octavia III mit leuchtender Kontrollleuchte eines Sicherheitssystems angenommen | Fehlerursache bestimmen, freigegebene Reparatur ausführen und Endkontrolle festhalten. | Den Auftrag einem Mechaniker mit passender Diagnosequalifikation zuteilen. |
| Renault Clio IV beim Ankauf mit Widerspruch zwischen Kilometerstand und Dokumentation angenommen | Festgestellten Zustand und zugehörige Belege aufbewahren und den Widerspruch vor Abschluss des Ankaufs klären. | Das Problem der Fahrzeughistorie von den Kosten der technischen Aufbereitung trennen. |
Beschaffen Sie Ausstattung nach der Arbeit, die Sie machen wollen
Eine Werkstatt, die Fahrzeuge auf die Prüfung vorbereitet, hat andere Bedürfnisse als eine Prüfstelle. Die Anforderungen an die amtliche Messung betreffen daher nicht alle Werkstätten.
Das Vorbereitungsbudget umfasst Diagnoseausstattung und deren Updates, Schulungen, Arbeitssicherheit und die Zeit der Mechaniker. Bei Elektroautos gehört auch die Qualifikation für Arbeiten an Hochvoltsystemen in den Plan. Händler und Hersteller bieten laufend Schulungen an. In Prag etwa finden Anfang November 2026 Schulungen zu Hybriden und Elektroautos sowie zu ADAS-Systemen statt. Spezielle Messgeräte lohnen sich für eine klar abgegrenzte Leistung und bekannte technische Anforderungen. Der Name der verhandelten Änderung reicht dafür nicht.
Was die Erfassung des Kilometerstands für Händler bedeutet
Der Unterschied zwischen den Positionen von Rat und Parlament hat praktische Folgen. Der Rat grenzt vor allem den Kreis der Werkstätten ab, das Parlament die Reparaturdauer. Solange es keine Einigung gibt, lässt sich keine der Varianten als endgültige europäische Pflicht einführen.
Der Händler braucht aber schon heute einen durchgängigen Zusammenhang zwischen dem Zustand beim Ankauf, der Fahrzeugaufbereitung und der Übergabe an den Kunden. Jeder Eintrag des Kilometerstands sollte ein Datum und einen Bezug zu einem Beleg oder Auftrag haben. Bei einem Widerspruch reicht es nicht, die ursprüngliche Angabe zu überschreiben. Es muss nachvollziehbar bleiben, was erfasst wurde und wie die Abweichung erklärt wurde. Autotracer prüft vor dem Kauf anhand der FIN den Verlauf des Kilometerstands einschließlich Widersprüchen in den verfügbaren Einträgen. Das Ergebnis hängt er an den Fahrzeugdatensatz, sodass es bei Aufbereitung und Verkauf griffbereit ist. Der Umfang der Prüfung hängt davon ab, welche Einträge zum Fahrzeug existieren.
Widersprüche beim Kilometerstand schlagen sich auch in den Kosten nieder. Ein Fahrzeug mit ungeklärter Historie kann im Bestand stehen, obwohl es technisch verkaufsbereit ist, und jeder Tag im Bestand schmälert die Marge am Fahrzeug. Für die Klärung der Dokumentation muss deshalb jemand ebenso klar verantwortlich sein wie für die Reparatur.
Worauf zu achten ist
- Einen Vorschlag nicht als Pflicht ausgeben. Solange keine endgültige Regel besteht, ist die jährliche Prüfung in der Kundenkommunikation nur ein Vorschlag der Kommission.
- Werkstattdokumentation nicht mit amtlicher Datenübermittlung verwechseln. Die eigene Erfassung des Kilometerstands und eine mögliche künftige Meldepflicht sind zwei verschiedene Prozesse.
- Keine Ausstattung ohne abgegrenzte Leistung kaufen. Bei jedem Gerät sollten Zweck, Anforderungen an die Bedienung, Updates und sein Platz im Diagnoseablauf klar sein.
- Die interne Prüfung eines Gebrauchtwagens nicht mit der amtlichen Prüfung verwechseln. Das Ankaufsprotokoll dient der Entscheidung über Ankauf und Aufbereitung des Fahrzeugs, nicht als Ersatz für den Bericht der technischen Prüfung.
Omnetic verbindet Ankauf, Aufbereitung und Reparatur in einem Datensatz
Bei der Aufbereitung eines Gebrauchtwagens werden Ankaufsprotokoll, Reparaturliste und Werkstattauftrag oft jeweils in einem anderen System oder einer anderen Tabelle geführt. Omnetic verbindet diese Schritte über einen gemeinsamen Datensatz zu Fahrzeug, Kunde, Aufträgen und Zahlungen in DMS Core. Daten werden zwischen den Modulen nicht abgetippt. Wie auch immer die Reform ausgeht, Händler und Werkstatt haben Fahrzeugzustand, Kilometerstand und ausgeführte Arbeiten an einem Ort.
- CarAudit führt den Prüfer mit einer festgelegten Checkliste direkt am Fahrzeug, online und offline. Schäden markiert es auf einer Karosserieskizze mit Fotos. Das Protokoll speichert es beim Fahrzeugdatensatz in DMS Core und wandelt die Befunde in Aufbereitungsaufgaben um.
- Workshop führt den Werkstattauftrag vom Angebot über die Fahrzeugannahme, die Teile und die Planung bis zur Rechnung. Ein Befund aus der Vorbereitung auf die Prüfung wird so als gesteuerte Reparatur mit Freigabe des Kunden fortgeführt.
- Autotracer prüft anhand der FIN den Verlauf des Kilometerstands einschließlich Widersprüchen und hängt das Ergebnis an den Fahrzeugdatensatz. Die Fahrzeughistorie lässt sich so noch vor der Aufbereitung für den Verkauf klären.
Omnetic lässt sich schrittweise einführen, etwa mit dem Modul CarAudit, und weitere Module kommen später hinzu. Vereinbaren Sie eine Demo von Omnetic mit Schwerpunkt auf dem Zusammenhang von Ankauf, Fahrzeugaufbereitung und Werkstattauftrag.
Weiterführende Artikel
- Durchschnittsalter des Fahrzeugbestands in Europa: Vergleich der EU-Länder und Folgen für Service und Teile
- Elektroautos im EU-Fahrzeugbestand: Anteile von BEV und Hybriden und Veränderungen für Kfz-Werkstätten
- Fahrzeugannahme in der Werkstatt: Dialogannahme, gemeinsame Sichtprüfung und Zustandsprotokoll
FAQ
Müssen auch freie Werkstätten den Kilometerstand erfassen?
Das hängt vom endgültigen Wortlaut ab. Nach der allgemeinen Ausrichtung des Rats würde die Pflicht autorisierte Werkstätten betreffen, und über die Einbeziehung weiterer Anbieter würde der Mitgliedstaat entscheiden. Die Position des Parlaments knüpft die Erfassung an Reparaturen, die länger als eine Stunde dauern. Eine freie Werkstatt, die die Erfassung des Kilometerstands schon jetzt einführt, ist auf beide Varianten vorbereitet.
Bedeutet die Prüfung elektronischer Systeme eine ADAS-Kalibrierung bei jedem Fahrzeug?
Nein. ADAS sind Fahrerassistenzsysteme, und ihre Diagnose, Reparatur und Kalibrierung sind unterschiedliche Arbeitsschritte. Den Arbeitsumfang bestimmen der festgestellte Fehler und das Verfahren des Herstellers.
Wie vergleicht man die Vorbereitung von Standorten in verschiedenen Ländern?
Örtliche gesetzliche Anforderungen sind von gemeinsamen betrieblichen Kennzahlen zu trennen. Standortübergreifend lassen sich die Vollständigkeit der Dokumentation bei der Annahme, Aufträge, die auf eine Reparaturfreigabe warten, und durch einen ungeklärten Befund blockierte Fahrzeuge verfolgen. Die Zahl der Besuche vor der technischen Prüfung eignet sich nicht als gemeinsamer Maßstab, weil sich die nationalen Regelungen unterscheiden.
Muss der Händler bei der Einführung von Omnetic auch das Buchhaltungssystem austauschen?
Nein. Über die offene Plattform von Omnetic (API, Webhooks, Herstelleranbindungen) lassen sich bestehende Systeme anbinden, etwa eine Buchhaltungssoftware oder ein Herstellerportal.
Quellen
- https://oeil.europarl.europa.eu/oeil/en/procedure-file?reference=2025/0097(COD)
- https://oeil.europarl.europa.eu/oeil/en/document-summary?id=1901234
- https://transport.ec.europa.eu/news-events/news/updated-rules-safer-roads-less-air-pollution-and-digital-vehicle-documents-2025-04-24_en?prefLang=hu
- https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-15613-2025-INIT/en/pdf
- https://agenceurope.eu/en/bulletin/article/13965/6/roadworthiness-package-final-political-agreement-between-european-parliament-and-eu-council-expected-on-2-december
- https://www.autoemilfrey.cz/stk_emise
- https://motofocus.cz/skoleni/99718,prehled-skoleni-distributoru-a-vyrobcu-v-listopadu-2026
- https://www.volkswagen-newsroom.com/en/vehicle-data-golf-7-profile-20039
- https://www.skoda-storyboard.com/en/press-releases/skoda-produces-1-5-millionth-third-generation-octavia/
- https://media.renault.at/1/article/1222
- https://www.omnetic.com/de/dms-core
- https://www.omnetic.com/de/workshop
- https://www.omnetic.com/de/caraudit
- https://www.omnetic.com/de/autotracer
- https://www.omnetic.com/de/haeufige-fragen